Nadine HauswirthBA pth.

Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision · Wien 3. Bezirk

Nadine Hauswirth BA pth.

Ich arbeite mit Menschen, die spüren, dass sich etwas wiederholt — im Beruf, in Beziehungen, in sich selbst. Manchmal braucht das einen klaren Fokus und wenige Sitzungen, manchmal Zeit und Tiefe. Beides ist möglich. Meine Praxis liegt in der Löwengasse in Wien-Landstraße, Termine sind auch online möglich.

  • BerufsbezeichnungPsychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision, Fachrichtung Psychoanalyse
  • AusrichtungPsychoanalytisch orientierte Psychotherapie, Psychoanalyse, fokale Kurzzeittherapie
  • CoachingChange Coaching und pferdegestütztes Coaching
  • SchwerpunkteBeziehungsmuster, Ängste, Krisen, Trauer und Trennung, beruflicher Wandel
  • PraxisLöwengasse 28/22, 1030 Wien — sowie online
  • SprachenDeutsch, Englisch
Portrait von Nadine Hauswirth, Praxis für Psychotherapie und Coaching in Wien

Angebot

Fünf Wege, je nach Anliegen.

Was zu Ihnen passt, klären wir im Erstgespräch. Die Preise gelten pro Einheit, eine Absage ist bis 24 Stunden vorher kostenfrei.

Psychotherapie

Für psychische Belastungen mit Krankheitswert: Ängste, Zwänge, Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Anpassungsstörungen nach Verlusten oder Veränderungen. Psychoanalytisch orientiert, im verlässlichen Rahmen.

50 Minuten80 €
Mehr zur Psychotherapie

Psychoanalyse

Unbewusstes wird verstehbar. Wir arbeiten am Beziehungsmuster — an den Abwehrmechanismen und Widerständen, die es schützen, an den dahinterliegenden Konflikten und an den Lebensthemen, die sich wiederholen. Sitzend oder auf der Couch, in der Regel mehrmals wöchentlich über einen längeren Zeitraum.

50 Minuten80 €
Mehr zur Psychoanalyse

Change Coaching

Für Menschen ohne Krankheitswert, die sich beruflich oder persönlich neu ausrichten. Umgang mit Leistungsdruck, KI und Beschleunigung, Stressmanagement, Tech-Life-Balance.

50 Minuten120 €
Mehr zum Change Coaching

Pferdegestütztes Coaching

Arbeit am Boden mit einem Pferd als Gegenüber. Für Führung, Auftreten und Selbstregulation — Sie erleben unmittelbar, wie Sie wirken. Keine Reiterfahrung nötig, es wird nicht geritten.

50 Minuten120 €
Mehr zum Pferdecoaching

Abschied nehmen

Begleitung bei Trauer nach einem Todesfall und bei Trennungen. Auf Wunsch mit Einbezug der Arbeit am Pferd, wenn Sprechen allein gerade nicht trägt.

50 Minuten80 €
Mehr zur Trauerbegleitung

Ablauf

Wie eine Zusammenarbeit beginnt.

Der Ablauf richtet sich nach Ihrem individuellen Anliegen. Diese vier Schritte sind aber immer gleich.

Schritt 01

Erstgespräch

50 Minuten, 40 €. Wir klären Ihr Anliegen und ob ein tragfähiger Rahmen für die gemeinsame Arbeit entstehen kann. Falls nicht, nenne ich Ihnen Anlaufstellen, die besser passen. In der Praxis oder per Video, ohne weitere Verpflichtung.

Schritt 02

Rahmen festlegen

Gemeinsam entscheiden wir über Verfahren, Frequenz und ungefähre Dauer. Ob Therapie oder Coaching, ob wöchentlich oder in größeren Abständen, ob mit oder ohne Pferd.

Schritt 03

Laufende Arbeit

Sitzungen zu 50 Minuten in verlässlichem Takt. Zeigt sich unterwegs, dass etwas anderes gebraucht wird, passen wir den Rahmen an.

Schritt 04

Abschluss

Das Ende des Coachings und der Therapie wird gemeinsam besprochen und es kann ein Resümee gezogen werden.

Wie ich arbeite und woran, beschreibe ich ausführlich unter Theoretische Grundlagen.

Psychotherapie

Damit das Alte nicht länger das Neue bestimmt.

In der Psychotherapie arbeiten wir an dem, was schneller da ist als jeder Vorsatz. An der Reaktion, die kommt, bevor Sie sie wählen konnten. An der Prognose, die Ihr Gehirn schon abgegeben hat, während der andere noch spricht. Diese Muster entstanden als Anpassung an Bedingungen, die einmal galten — sie waren einmal eine gute Lösung. Heute stellen sie sich zwischen Sie und das, was möglich wäre.

Wir sehen uns an, woher sie kommen, woran Sie sie erkennen und an welcher Stelle ein anderer Weg beginnt. Verstehen allein genügt dafür nicht. Es braucht neue Erfahrungen, die auch als neu wahrgenommen und behalten werden.

Psychoanalyse

Unbewusstes wird verstehbar. Über freie Assoziation arbeiten wir am Beziehungsmuster: an Abwehrmechanismen und Widerständen, an den Konflikten dahinter und an den Lebensthemen, die sich wiederholen. Für Anliegen, die tief reichen und Zeit brauchen.

Sitzend oder auf der Couch · in der Regel mehrmals wöchentlich

Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie

Mentalisierungsbasiert und im Alltag verankert. Wir untersuchen, was in Triggersituationen tatsächlich geschieht: welche Deutung anspringt, welche Erwartung mitläuft, welche Bewegung darauf folgt. Für wiederkehrende Konflikte in Beruf, Partnerschaft und Familie.

Sitzend · ein- bis zweimal pro Woche

Fokale Kurzzeittherapie

Ein Thema, ein vereinbarter Fokus, eine abgesprochene Stundenzahl. Wir arbeiten an einer klar umrissenen Frage, ohne das ganze Leben aufzurollen. Für Anliegen, die benennbar sind.

Sitzend · definierter Fokus, vereinbarte Stundenzahl

Krisenbewältigung

Wenn eine Situation über den Kopf wächst: ordnen, was gerade zusammenkommt, benennen, was davon beeinflussbar ist, und die nächsten tragfähigen Schritte festlegen. Kurzfristige Termine in engem Takt.

Sitzend · kurzfristige Termine, engmaschig

Welche Form passt, steht nicht vorher fest — manche Themen brauchen einen engen Fokus, andere Zeit und Wiederholung. Wir legen das im Erstgespräch gemeinsam fest und passen es an, wenn sich im Verlauf etwas anderes zeigt.

Begleitung bei

  • Angststörungen & Zwangsstörungen
  • Depressionen
  • ADHS & ADS
  • Autismus-Spektrum-Störung (ASS)
  • Trauer, Verlusten & Trennungen
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Prokrastination & Verhaltenssüchten
  • Anpassungsstörungen nach Verlusten oder Veränderungen

Change Coaching

Wandel meistern — nicht nur mithalten.

Die Welt wird immer komplexer und Arbeit zunehmend abstrakt. Auch gesunde Menschen erleben heute enorme psychische Belastungen. Ich helfe Ihnen, mit dem Leistungsdruck des 21. Jahrhunderts umzugehen — und begleite Sie bei Herausforderungen und Möglichkeiten.

Coaching ist keine Psychotherapie. Es richtet sich an Menschen ohne Krankheitswert, die sich beruflich oder persönlich neu ausrichten. Zeigt sich im Gespräch etwas anderes, sage ich es Ihnen offen — und wir wechseln den Rahmen.

Hauptthemen

  • Ängste
  • Depressive Verstimmungen
  • Burnout
  • Krisen
  • Verluste & Trauer
  • Beziehungsprobleme
  • Veränderungen & Neuorientierung
  • Stressmanagement
  • Resilienzförderung
  • ADHS
  • Impostor-Syndrom
  • KI-Leistungsdruck
  • Angst vor technischem Fortschritt
  • Social-Media-Sucht & Digital Detox
  • Tech-Life-Balance

Pferdegestütztes Coaching

Ein Gegenüber, das nicht auf Worte hört.

Im Gespräch lässt sich vieles gut erklären. Ein Pferd nimmt diese Erklärung nicht an. Es reagiert auf Atmung, Spannung, Tempo und Absicht — also auf das, was tatsächlich da ist, nicht auf das, was wir davon zeigen möchten.

Nadine Hauswirth steht neben einem braunen Pferd auf einem Sandplatz und putzt es am Hals.
Bodenarbeit · ohne Reiten

Das Pferd als Interaktionspartner

Ein Pferd ist kein Spiegel und kein Werkzeug. Es ist ein Gegenüber mit eigener Geschichte, eigenen Empfindlichkeiten und eigenen Erwartungen an Menschen — geformt von allem, was ihm bisher widerfahren ist. Genau darin liegt der Wert: Was zwischen Ihnen und ihm entsteht, ist eine echte Beziehung, in der zwei Vorgeschichten aufeinandertreffen.

Und weil das Tier keinen Zugang zu Titeln, Erklärungen und guten Absichten hat, wird Ihre Erwartungshaltung sichtbar, noch bevor Sie sie selbst bemerken. Wer innerlich zögert, aber entschlossen auftritt, bekommt das binnen Sekunden zurückgemeldet. Wer Nähe will, sie aber vorsichtshalber nicht zeigt, bleibt allein am Platz stehen. Das Beziehungsmuster, das sonst nur erzählt werden kann, wird hier zur beobachtbaren Szene.

Regulation zu zweit

Pferde sind Fluchttiere und außerordentlich fein darin, den Zustand ihres Gegenübers zu lesen. Ihre Anspannung überträgt sich, Ihre Ruhe ebenso. Das macht den zweiten BESSER-Denkschritt — Emotionen benennen und regulieren — unmittelbar erfahrbar: Sie atmen, lockern die Muskulatur, verlangsamen — und sehen an einem lebenden Wesen, ob es gewirkt hat. Kopf und Hals senken sich, das Tier kaut, tritt näher heran.

Damit wird aus Selbstregulation Ko-Regulation. Sie beruhigen sich nicht für sich allein, sondern in Verbindung — und beruhigen dadurch ein anderes Lebewesen mit. Diese Erfahrung ist bindungsfördernd im wörtlichen Sinn: Sie erleben, dass Ihre Zugewandtheit ankommt und etwas bewirkt. Für Menschen, deren frühe Beziehungserfahrungen etwas anderes gelehrt haben, ist das eine korrigierende Erfahrung — und damit genau der fünfte Denkschritt, nur eben mit einem Partner, der weder kränkt noch bewertet noch nachträgt.

Wenn Daten das Erlebte sichtbar machen

Auf Wunsch arbeiten wir mit einem Wearable wie dem Whoop. Es misst, was der Körper tut, während Sie glauben, ganz ruhig zu sein: Nach einem beobachtbaren Reiz — das Pferd weicht zurück, dreht sich weg, kommt unerwartet nah — lässt sich sehen, wie lange Sie brauchen, um wieder zu Ihrem Ruhepuls zu finden.

Diese Erholungszeit ist kein Urteil, sondern eine Auskunft. Sie zeigt auf einer Zeitachse, wie regulierbar die Beziehung zum eigenen Körper gerade ist — und sie verändert sich im Verlauf einer Begleitung sichtbar. Erlebtes bekommt so eine zweite, nüchterne Sprache neben der des Gefühls.

Beispielhafte Timeline einer Einheit
RuheReizRückkehr zum Ruhepuls

Vom Platz zurück in den Alltag

Was am Platz geschieht, bleibt nicht dort. Im anschließenden Gespräch analysieren wir die Szene: Welche Erwartung hatten Sie, bevor Sie das Seil in die Hand genommen haben? An welcher Stelle ist die alte Prognose eingesprungen? Was hätte das Tier gebraucht — und was hätten Sie gebraucht? So wird die Mensch-Tier-Beziehung zum Übungsfeld für die Mensch-Mensch-Beziehung, und das individuelle Muster lässt sich nicht nur besser verstehen, sondern tatsächlich verändern.

  • RahmenEinzelsetting am Stall, 50 Minuten · 120 €
  • VoraussetzungKeine Reiterfahrung nötig — es wird nicht geritten
  • AblaufBodenarbeit, danach Reflexionsgespräch
  • OptionalHerzfrequenz-Tracking per Whoop, Auswertung gemeinsam
  • OrtReitstall im Umland von Wien, nach Vereinbarung
Auch das ist Coaching, keine Psychotherapie — und keine Hippotherapie im medizinischen Sinn. Die Messwerte dienen der Selbstwahrnehmung und sind kein diagnostisches Mittel. Wetterabhängig: Bei Sturm oder Gewitter verlegen wir den Termin.

Verlust & Trauer

Abschied nehmen — und zurückfinden.

Jeder Mensch erlebt Krisen, in denen ein Abschied und die darauffolgende Trauer alles einnehmen. Der Alltag läuft weiter, aber er meint einen nicht mehr. Für diese Zeit gibt es keine Abkürzung — es gibt aber Wege zurück.

Was dabei geschieht

Trauern ist eine Form von Lernen

Die Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O'Connor beschreibt in ihrem Buch „The Grieving Brain", was im Gehirn geschieht, wenn wir einen Menschen verlieren. Bindung ist dort nicht als Erinnerung abgelegt, sondern als Landkarte: Ein vertrauter Mensch ist in unseren inneren Modellen jemand, der existiert, der erreichbar ist, der wiederkommt. Dieses Modell hört mit dem Verlust nicht auf zu arbeiten. Es sucht weiter. Daher rührt der Widerspruch, den Trauernde so oft beschreiben — man weiß, dass jemand fort ist, und rechnet trotzdem mit seinem Schritt im Flur.

O'Connor unterscheidet deshalb zwischen der Trauer, die in Wellen kommt, und dem Trauern als Prozess über die Zeit. Dieser Prozess ist Lernen — und Lernen heißt hier auch verlernen und umlernen. Das Gehirn muss eine Welt aktualisieren, in der ein Mensch nicht mehr vorkommt, und zugleich eine Zukunft entwerfen, in der man selbst wieder vorkommt. Dafür genügt Einsicht nicht. Es braucht neue Erfahrungen, in denen dieses Lernen tatsächlich stattfinden kann.

Bezugsrahmen für diesen Abschnitt ist Mary-Frances O'Connor, „The Grieving Brain: The Surprising Science of How We Learn from Love and Loss" (2022), sowie die dort referierten Studien zur Neurobiologie der Trauer.

Trennungen

Wenn der andere weiterlebt

Nicht jeder Abschied ist ein Tod. Nach einer Trennung ist der Mensch, den man verloren hat, weiterhin auf der Welt: erreichbar, sichtbar, manchmal nur einen Blick aufs Telefon entfernt. Für das innere Modell ist das die schwierigere Lage. Es hat keinen Anlass, die Landkarte zu aktualisieren, weil die Person ja existiert — und wird zugleich täglich damit konfrontiert, dass sie nicht mehr zu einem gehört. Das erklärt, warum Trennungsschmerz sich so hartnäckig hält und in Wellen zurückkehrt, obwohl die Entscheidung längst gefallen ist.

Dazu kommt, dass diese Form von Trauer gesellschaftlich kaum anerkannt wird. Für einen Todesfall gibt es Rituale, Beileid, einen selbstverständlichen Anspruch auf Zeit. Nach einer Trennung wird eher erwartet, dass man bald wieder funktioniert. Wer trotzdem trauert, hält sich womöglich selbst für zu empfindlich — und trauert dann auch noch heimlich.

Hinzu kommt etwas, das über den Verlust der Person hinausgeht: Es geht auch die gemeinsame Zukunft verloren, die schon gedacht war. Und häufig meldet sich das alte Beziehungsmuster mit voller Kraft zurück — mit Zweifeln am eigenen Wert, mit Wut, mit dem Verdacht, dass es immer so ausgeht. Genau hier lohnt die Unterscheidung: Was gehört zum aktuellen Verlust, und was ist eine alte Prognose, die den Moment nutzt, um sich zu bestätigen? Gefühle dürfen dabei widersprüchlich sein. Erleichterung und Schmerz schließen einander nicht aus.

Mit dem Pferd

Warum die Beziehung zum Pferd hilft

Ein Pferd verlangt keine Erklärung, kein Sprechen und keine Zuversicht. Es verlangt Anwesenheit. Wer neben einem Tier steht, das seinen Zustand unmittelbar liest, wird für die Dauer dieser Begegnung in die Gegenwart geholt — und die Gegenwart ist genau der Ort, den Trauer verlässt.

Dazu kommt das, was Trauernden häufig zuerst abhandenkommt: ein verlässlicher Rhythmus, eine Aufgabe, ein Gegenüber, das einen erwartet. Nicht als Ablenkung, sondern als Beziehung, in der wieder etwas ankommt. Es ist eine erste Verbindung nach draußen, oft leichter als die zu Menschen, weil sie keine Erwartung an das Wie mitbringt — und niemanden tröstet, der nicht getröstet werden will.

Man muss nicht erklären können, wie es einem geht, um wieder in Beziehung zu treten.

Meine Haltung

Woher das kommt

Diese Überzeugung stammt aus zwei Quellen. Aus eigenem Erleben — ich habe selbst erfahren, dass die Arbeit mit einem Pferd einen Schritt zurück ins Leben ermöglichen kann, als anderes noch nicht erreichbar war. Und aus meiner fachlichen Arbeit, als Trainerin ebenso wie in der psychoanalytisch orientierten Praxis unter Lehrsupervision, in der ich das bei anderen Menschen wiedergesehen habe. Aus beidem ist der Entschluss entstanden, diese Erfahrung auch auf therapeutischer Ebene anzubieten.

Einordnung

Was das ist und was nicht

Trauer ist keine Krankheit und braucht nicht in jedem Fall Behandlung. Die meisten Menschen finden mit der Zeit und mit ihrem Umfeld wieder Halt. Wenn die Trauer jedoch über lange Zeit unverändert bleibt, den Alltag dauerhaft anhält oder in eine Depression übergeht, ist therapeutische Begleitung sinnvoll. Wir klären im Erstgespräch gemeinsam, was Sie gerade brauchen — und in welchem Rahmen, mit oder ohne Pferd.

Verschwiegenheit

Was hier gesprochen wird, bleibt hier.

Als Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Alles, was mir in der Behandlung anvertraut wird — Inhalte, persönliche Umstände, auch die Tatsache, dass Sie überhaupt in Behandlung sind — wird ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung an niemanden weitergegeben: nicht an Angehörige, nicht an Arbeitgeber, nicht an Versicherungen.

Zur Qualitätssicherung bespreche ich Behandlungsverläufe in Supervision und Intervision. Das geschieht ausschließlich anonymisiert; die dort beteiligten Kolleg:innen sind ihrerseits zur Verschwiegenheit verpflichtet. Auch die Verschwiegenheit im Coaching handhabe ich nach demselben Maßstab, selbst dort, wo sie rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben ist.

Die Verschwiegenheitspflicht endet nur in den eng gefassten Fällen, die das Gesetz vorsieht — etwa bei unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben. Wenn eine solche Situation entstehen sollte, bespreche ich das nach Möglichkeit vorher mit Ihnen.

Personenbezogene Daten aus Terminanfragen verwende ich ausschließlich für die Terminvereinbarung und speichere sie nur so lange, wie das dafür nötig ist. Terminanfragen über diese Seite sind für vertrauliche Inhalte nicht der richtige Ort — schreiben Sie bitte nur, was zur Terminfindung nötig ist.

In akuten Krisen wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf 144, die Telefonseelsorge 142 (rund um die Uhr, kostenfrei) oder die nächste psychiatrische Ambulanz. Diese Seite ist kein Notfalldienst und wird nicht laufend überwacht.

Ort

Praxis in Wien-Landstraße.

Löwengasse 28/22
1030 Wien

Der 3. Bezirk ist gut angebunden: Die Station Rochusgasse der U3 sowie mehrere Straßenbahn- und Buslinien liegen in wenigen Minuten Gehweg. In den umliegenden Straßen gilt Kurzparkzone.

Wenn ein Weg in die Praxis gerade nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, führe ich Termine auch per Video. Das pferdegestützte Coaching findet nach Vereinbarung an einem Reitstall im Umland statt.

  • AdresseLöwengasse 28/22, 1030 Wien
  • ÖffentlichU3 Rochusgasse
  • Telefon0660 384 04 88
  • TelefonzeitDi & Do, 9–11 Uhr

Die Karte wird von Google geladen. Dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übermittelt. Sie entscheiden, ob Sie das möchten.

Stattdessen in Google Maps öffnen

Termin

Termin anfragen.

Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen und ob ein tragfähiger Rahmen für die gemeinsame Arbeit entstehen kann. Es dauert 50 Minuten, kostet 40 € und verpflichtet zu nichts Weiterem. Sie können es persönlich in der Praxis oder per Video führen.

Ein Erstgespräch dient auch der Klärung, ob Psychotherapie das geeignete Verfahren für Ihr Anliegen ist. Ist es das nicht, verweise ich Sie weiter — an eine Kollegin oder einen Kollegen mit anderem Schwerpunkt, an ärztliche Abklärung oder an eine spezialisierte Einrichtung. Auch das ist ein brauchbares Ergebnis.

Sie wählen hier Termin und Uhrzeit, ich bestätige Ihnen den Platz persönlich per E-Mail — meist innerhalb eines Werktags.

  • Erstgespräch50 Min · 40 €
  • Psychotherapie50 Min · 80 €
  • Coaching50 Min · 120 €
  • OrtPraxis Wien 3., Löwengasse 28/22 — oder Video
  • Absagebis 24 Std. vorher kostenfrei
  • SprachenDeutsch, Englisch

01

Art des Termins

02

Tag & Uhrzeit

Freie Tage sind mit einem Punkt markiert. Wählen Sie einen Tag, um die Uhrzeiten zu sehen.

03

Kontakt